Stimmen des Widerstands - Indigene Frauen gegen Umweltzerstörung
Was tun, wenn der Fluss, der Ernährung, Kultur und Identität sichert, langsam stirbt? Am Rio Pilcomayo in Bolivien ist diese Frage für indigene Gemeinschaften bittere Realität. Umweltverschmutzung durch Bergbau, großflächige Landwirtschaft und die Folgen der Klimakrise belasten Wasser, Böden und Gesundheit. Die Ursachen reichen weit über Bolivien hinaus – sie sind eng mit globalen Produktions- und Konsummustern verbunden.
Doch mitten in diesen Herausforderungen organisieren sich indigene Frauen. Sie gründen Kollektive, entwickeln nachhaltige Einkommensmöglichkeiten und setzen sich für den Zugang zu sauberem Wasser. Sie kämpfen für ihre Rechte, für kulturelle Anerkennung und für eine lebenswerte Zukunft ihrer Gemeinschaften.
Vom 20. bis 24. April 2026 besuchen zwei bolivianische Aktivistinnen der Organisationen CIPCA und CEPA Tirol. In Vorträgen und Workshops berichten sie über ihre Arbeit am Rio Pilcomayo und zeigen, wie Empowerment, Bildung und gemeinschaftliches Handeln zu wirksamen Antworten auf ökologische und soziale Krisen werden.
Laden Sie uns ein – in Schule, Gemeinde, Pfarre oder Organisation.
Wir freuen uns auf Ihre Anfrage an: elisabeth.stoehr@dibk.at