Willi gibt Antwort

Sie glauben an Gott, aber sie haben Fragen dazu. Sie suchen nach dem richtigen Weg, aber an manchen Kreuzungen wissen sie nicht, wohin?

Mit der Initiative "Frag den Willi" gibt der Tiroler Sonntag eine Hilfestellung für alle, die im Leben mehr als nur die Frage nach dem nächsten Fernsehfilm stellen. Diakon Willi Holzhammer aus Rum steht per E-Mail und im Internet für Glaubensfragen zur Verfügung.

 

„Ich habe am eigenen Leib erfahren, wie der Glaube lebendig macht”, sagt Diakon Willi Holzhammer.
Sein ganzes Leben lang schon ist Diakon Willi Holzhammer der Glauben wichtig. Die Nähe Gottes erfahren hat er auch in Krisenzeiten, „als das Gerüst meines Lebens plötzlich nicht mehr gehalten hat“. So habe sich in den vergangenen Jahren sein Glaube dramatisch entwickelt, „ein Weg vom Glauben der Definitionen hin zu einem Glauben aus Erfahrung“. Ein Leben spendender Glauben, der auch in Krisenzeiten hält.

Geistliche Brunnen. Persönlich wichtig geworden sind Diakon Willi Holzhammer die Spiritualität von der Gemeinschaft von Taizé und die geistliche Botschaft des Franziskaners Richard Rohr. Erfahrungen, die er er etwa auf dem Jakobsweg vertieft hat (siehe auch das
inpuncto PILGERN), als er von seinem Zuhause in Rum zu Fuß nach Santiago de Compostela in Spanien gepilgert ist.

Auch auf diesem Weg hat er erfahren, wie wichtig es ist, in die Stille zu gehen, „um ganz bei sich zu sein, ganz in die eigene Tiefe hinunter geführt zu werden“.
Dieses Wechselspiel von Stille und Begegnung mit Menschen auf dem Jakobsweg erlebt Diakon Willi Holzhammer auch in seinem Tätigkeitsbereich der Pfarre Rum. Als pensionierter Computerspezialist bringt er sich dort als Seelsorger in der Begleitung von Menschen ein etwa in der Trauerpastoral.
Neues Angebot des TIROLER SONNTAG.  Seine Erfahrungen im Glauben ist Diakon Willi Holzhammer bereit zu teilen: „Vielleicht kann ich anderen Menschen, die Fragen zum Glauben haben, stützend unter die Arme greifen. Vielleicht kann ich helfen, einen Schritt weiter zu gehen, wenn sich jemand Gedanken macht, wie er sein Leben aus dem Glauben gestalten will.“ Denn, so ist er überzeugt: „Der Kopfglaube hält nicht mehr. Es geht darum, mit dem Herzen zu glauben.“ Und zugleich stellt er klar: „Ich biete keine Psychotherapie oder Krisenintervention“ und verweist auf entsprechende Einrichtungen wie etwa die Telefonseelsorge.

Mehr dazu auf http://www.dibk.at/index.php?id=4075&portal=6

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